Workshop: Be-greifbare Interaktion auf der Mensch und Computer 2014 – Call for Papers

Programm des Workshops

Angenommene Beiträge

Einreichung von Beiträgen

Termine

Kommitee

Wegbeschreibung

Call for Papers – Workshop “Be-greifbare Interaktionen”

VERLÄNGERTE EINREICHUNGSFRIST 16.06.2014

Das jährliche Treffen der deutschsprachigen Community zu Tangible Interaction und Mixed Realities findet auch in diesem Jahr auf der Mensch & Computer (http://muc2014.mensch-und-computer.de) statt. Begriffe wie „Tangible Interfaces“, „Greifbare Oberflächen“ oder „Embodied Interaction“ stehen für die voranschreitende Entwicklung, dass Computer in unseren Alltagsgegenständen verschwinden, „intelligente“ Objekte unsere Umwelt bevölkern, der gesamte Körper und seine Bewegungen in der Interaktion mit Computerprogrammen eingesetzt werden. Die neuartigen Verflechtungen zwischen virtueller und physikalisch-stofflicher Realitäten stellen neue Herausforderungen und Fragen nach der Gestaltung und Aneignung von Informationstechnik und Digitalen Medien. Die Anwendungsbereiche erweitern sich und besondere Entwicklungspotentiale entfalten sich in Lern-; Arbeits-, Spiel- und Lebenswelten.

Der von der GI-Fachgruppe „Be-greifbare Interaktionen“ (http://be-greifbar.de/) organisierte Workshop soll die Diskussion über diese Thematik anhand von aktuellen Forschungsbeispielen theoretisch und praktisch weitertreiben.

Der Workshop bringt Fachleute aus Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch und bietet ein interdisziplinäres Forum aus Design, Informatik, Ingenieurswesen, Kunst, Psychologie, Pädagogik und Medientheorie.

Thema sind die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Bereich von Tangible Interfaces und Mixed Reality. Wir laden aber auch explizit Interessierte zur Teilnahme ein, die nicht der GI-Fachgruppe „Be-greifbare Interaktion“ angehören.

Willkommen sind sowohl theoretische Auseinandersetzungen als auch Berichte praktischer Umsetzung und Systemdemonstrationen. Insbesondere anregen möchten wir konzeptuelle Beiträge zur Abgrenzung des Feldes von anderen etablierten Domänen, zur kulturellen und gesellschaftlichen Bewertung der Sinnhaftigkeit von neuen haptischen Schnittstellen und zu Visionen be-greifbarer Interaktion. Die Schwerpunktsetzung der Beiträge kann folgende Themenstellungen zum Gegenstand haben:

  • Design be-greifbarer Benutzerschnittstellen
  • Entwicklung von Prozess-Methoden und Werkzeugen (in Theorie, Design und Praxis)
  • Forschung und Praxis zu Digital Fabrication und Prototyping von be-greifbaren Schnittstellen
  • Forschung zu Tangible Interaction, Mixed-Reality, Embodied und Mobile Interaction
  • Technische Grundlagen (z.B. Tracking-Technologien, Realisierung von haptischem Feedback, vernetzte Systeme / Internet of Things)
  • Empirische Erforschung der Wirkungen be-greifbarer Schnittstellen
  • Theoretisches Grundlagenverständnis des Gebiets und Modellbildung
  • Diskussion philosophischer, gesellschaftlicher, psychologischer und pädagogischer Implikationen
  • Anwendungen be-greifbarer Interaktion
  • Demonstration von Systemen und Prototypen

Der Workshop wird als ganztägige Veranstaltung am 31. August im Rahmen der Fachtagung Mensch & Computer 2014 durchgeführt. Angenommene Beiträge werden in Vorträgen während des Workshops vorgestellt oder als Demonstrationen vorgeführt. Die Beiträge werden außerdem in den Workshop digitalen Proceedings der Konferenz Mensch & Computer veröffentlicht.

Einreichung von Beiträgen

Interessenten können Beiträge zu den zuvor genannten Themengebieten mit einer Länge von maximal 6 Seiten bis spätestens **16. Juni 2013** (verlängert!) einreichen. Interessenten für eine System-Demonstration werden gebeten, einen 2-4-seitigen Kurzartikel über das vorzustellende System bzw. Tool und dessen Innovation sowie eine kurze, formlose Beschreibung der geplanten Durchführung der Demonstration ebenfalls bis zum 8. Juni einzureichen. Eine Anonymisierung der Beiträge im Bezug auf die Autorenschaft ist nicht vorgeschrieben.

Die Beiträgen sollen den Formatvorlagen der Mensch & Computer Konferenz entsprechen: http://muc2014.mensch-und-computer.de/mci/cfp/#autorenrichtlinien

Die Einreichung einer druckfertigen Fassung im PDF-Format wird über das Portal EasyChair erbeten: https://www.easychair.org/conferences/?conf=bgimuc2014

Nach Begutachtung durch das Programmkomitee erhalten die Teilnehmenden bis zum 14. Juli 2014 Benachrichtigung über die Annahme ihres Beitrags sowie weitere Informationen zur Publikation der angenommenen Beiträge.

Wichtige Termine

16.06.2014                 Fristverlängerung für die Einreichung von Beiträgen

08.06.2014                 Frist für die Einreichung von Beiträgen

14.07.2014                 Benachrichtigung über Annahme der Beiträge

25.07.2014                 Finalen Version der angenommenen Beiträge

Programm-Kommitee

Prof. Dr.-Ing. Raimund Dachselt (Technische Universität Dresden, Interactive Media Lab Dresden)
Prof. Dr. Christian Geiger (Fachhochschule Düsseldorf)
Dr. Johann Habakuk Israel (Fraunhofer IPK, Berlin)
Fabian Hemmert (Design Research Lab / UDK Berlin, Vertretungsprofessur Interface Design, Muthesius Kunsthochschule Kiel)
Dr. Jochen Huber (Singapore University of Technology and Design, MIT Media Lab)
Florian Klompmaker (Universität Paderborn)
Diana Löffler (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Dr. Bernd Robben (Dimeb, Universität Bremen)
Marie Schacht (DAI-Labor, Technische Universität Berlin)

Organisatoren

Alexander Wiethoff (LMU München), Nassrin Hajinejad (Hochschule Bremen), Jens Alexander Ewald (Muthesius Kunsthochschule Kiel)

 

Wichtige Links

Informationen zum Workshop auf der Mensch und Computer Konferenz Website: http://muc2014.mensch-und-computer.de/programm/workshops-mci/workshop-be-greifbare-interaktion/

Website der GI-Fachgruppe „Begreifbare Interaktion“: http://be-greifbar.de/

Autorenrichtlinien/Formatvorlagen: http://muc2014.mensch-und-computer.de/mci/cfp/#autorenrichtlinien

Einreichung auf EasyChair: https://www.easychair.org/conferences/?conf=bgimuc2014

 

Interview mit Thomas Gläser, Entwickler des Logos der Fachgruppe Be-greifbare Interaktion

Hallo Thomas, Du hast den Wettbewerb zur Gestaltung des Logos unserer Fachgruppe Be-greifbare Interaktion gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt möchten wir etwas über Dich erfahren. Fangen wir mal damit an, wo Du das Gestalten und Entwerfen gelernt hast.

Ich habe das Gestalten quasi schon in die Wiege gelegt bekommen. Schon in der Grundschule habe ich die Freundschaftshefte aller Leute aus meiner Klasse verzieren dürfen (lacht). Ich habe erst klassisch eine Mediengestalter Ausbildung bei der Augsburger Allgemeinen Zeitung gemacht. Viel Druckvorstufe und wenig interaktiv. Erst in meinem Studium an der HfG Schwäbisch Gmünd und der FH Joanneum Graz bin ich dann „interaktiv“ geworden. Dort habe ich das notwendige Rüstzeug zum Interaction Designer mitbekommen. Anfänglich mehr im Bereich der Medien-Installationen, während meiner Zeit bei BMW mehr in Richtung reines User Interface Design. Die beiden Strömungen konnte ich dann während meiner Zeit bei meinem eigenen Designstudio envis precisely zusammenführen. Dort habe ich fünf Jahre lang die unterschiedlichsten Projekte leiten können. Von Android-Apps bis raumfüllenden Touch-Installationen. Im Job an sich konnte ich auch einiges lernen.

Welche Talente hast Du außerdem?

Ich spiele leidenschaftlich gerne Basketball und war letzte Saison mit meinem Team vom FC Bayern Basketball IV Bezirksligameister Süd falls das jemand Interessiert (lacht).

Be-greifbare Interaktion – was verbindest Du damit?

Einerseits wirklich greifbare Interaktion im Sinne von Tangible User Interfaces und alles was man unter sogenannten Natural User Interfaces versteht. Im Endeffekt alternative Interaktionsmöglichkeiten die unsere bekannten Eingabemöglichkeiten wie Touchscreen, Maus und Tastatur möglichst natürlich und der Anwendung entsprechend erweitern. Begreifbar steht dabei noch für die einfache Erlernbarkeit oder im Bestenfall die Nutzung dieser neuen Interaktionen aus dem Stegreif heraus.

Womit beschäftigst Du Dich beim DelighteX eigentlich?

Wir sind ein Münchner Startup um den JetBrains Mitgründer Eugene Belyaev herum. Unser 12-köpfiges Team besteht aus Entwicklern, Coaches und Designern. Wir verbinden benutzerzentrierte Gestaltung mit moderner Technologie und Know-How aus der Psychologie um Anwendungen zu schaffen, die uns helfen sollen bewusster zu handeln. Unser erstes Produkt ist CoachingSpaces (http://coachingspaces.com/), eine kollaborative Visualisierungsplatform für Coaches und Klienten. Hier können beide Parteien in einem 3D-Raum online Figuren, Bilder und Karten nutzen um Probleme und Lösungen zu visualisieren. Ich kenne aktuell keine andere Platform, die das kann. Das ist eine Herausforderung, da einige UX-Fragen eben noch nicht beantwortet wurden. Ich kümmere mich als Head of User Experience um die Bereiche: User Research, UI-Konzeption und Prototyping sowie Produktmanagement und Kommunikation. Bei einem Startup sind die Grenzen fließend und jeder macht einfach dass, was er gut kann und das Startup nach vorne bringt. Aktuell erweitere ich gerade unser Team um einen Creative Front-end Developer. Falls uns jemand mit voranbringen will. Wir sind immer offen für neue, smarte Leute.

Neben Deinen vielen anderen Tätigkeiten organisierst Du auch die push-Konferenz? Worum geht es dort und wer kommt dorthin?

Die push.conference habe ich vor 4 Jahren bei envis precisely ins Leben gerufen. Die Idee kam aus der Arbeit heraus, da wir persönlich Design und Code immer in Verbindung sehen. Die Prozesse und Methoden sind gleich. Egal ob wir eine iPhone-App entwickeln oder raumgreifende Medieninstallation. Mit der push.conference vereinen wir an zwei Tagen Themen aus dem Bereich User Experience Design und Creative Coding. Somit schlagen wir die Brücke zwischen angewandten Designlösungen und innovativer Medienkunst. Sprecher der letzten Jahre und deren Vorträge gibt es in unserem Online-Archiv.

Wir erwarten auch dieses Jahr wieder über 400 Designer und Entwickler aus ganz Europa, die sich am Freitag und Samstag (10. & 11. Oktober 2014) in der Alten Kongresshalle in München treffen um sich von den Vorträgen inspirieren zu lassen. Aktuell haben wir wieder einige sehr interessante Sprecher wie u.a. Ben Fry (Co-Founder Processing), Daniel Burka (Prototyper bei Google Ventures), Josh Carpenter (Virtual Reality Researcher von Mozilla), Lauren McCarthy (Interaction Artist) oder Razan Sadeq (Experience Researcher). Tickets und mehr Infos gibt es im Netu (http://push-conference.com/2014/)

Was für Pläne für die Zukunft hast Du?

Beruflich ist das oberste Ziel erstmal CoachingSpaces voranzubringen. Wir haben das Produkt diesen Januar offiziell vorgestellt und sind aktuell in der offenen, kostenlosen Beta. Die letzten Wochen haben wir es auch auf einigen Coaching Konferenzen wie auf der Coaching meet Research vorgestellt und wertvolles Feedback gesammelt. Da passiert gerade sehr viel und wir werden unser Produkt noch einmal um 2D-Räume erweitern. Außerdem haben wir noch andere App-Ideen im Hinterkopf die wir noch angehen werden. Da sind wir die nächsten Monate und Jahre beschäftigt. Ansonsten mache ich keine langfristigen Pläne, sondern versuche einfach immer so flexibel wie möglich zu bleiben.

 Herzlichen Dank für das Interview und natürlich auch noch einmal für das Logo.

 

Kontakt zu Thomas Gläser:

DelighteX GmbH

Elsenheimerstraße 47

80687 München

Tel.: +49 89 21 55 35 49 – 1

http://about.me/thomasglaeser/

https://www.xing.com/profile/Thomas_Glaeser3

https://twitter.com/Thomas_Glaeser

 

Das Interview führte Habakuk Israel.

 

 

Logo der Fachgruppe Be-greifbare Interaktion

 

Erfinderworkshop Bremen 2013

Vom 28. Februar – 1. März fand in Bremen der Erfinder-Workshop statt. Wie immer stand der Erfinder-Workshop unter einem praktischen Fokus. Dieses Mal sollte es um das Potenzial gehen, das FabLab-Technologien für die Weiterentwicklung von Formen be-greifbarer Interaktion bieten.

Weitere Informationen und Bilder vom Workshop gibt es auf der Workshop-Webseite der Uni Bremen.

Dimeb lädt ein zum 6. Erfinder-Workshop der GI-Fachgruppe „Be-greifbare Interaktion“

Der nächste Erfinder-Workshop wird vom 28. Februar – 1. März in Bremen stattfinden. Wie immer steht der Erfinder-Workshop unter einem praktischen Fokus. Dieses Mal soll es um das Potenzial gehen, das FabLab-Technologien für die Weiterentwicklung von Formen be-greifbarer Interaktion bieten. Im Kern handelt es sich dabei um generative Fertigungsverfahren, die es erlauben, sowohl einfache als auch hochkomplexe dreidimensionale Objekte jeder Art zu fertigen. Die Folge solcher Fertigungsverfahren wird eine weitere Integration der Computer in die Alltagswelt sein.

Wir laden Sie/Euch in unser neues FabLab an der Universität Bremen ein. Beim Workshop werden wir an den dort aufgestellten Maschinen (3D-Drucker, Lasercutter, Vinylcutter, etc.) praktisch arbeiten, um wieder neue Formen be-greifbarer Interaktion zu erfinden.

Außer diesen praktischen und handwerklichen Arbeiten hat der Workshop auch andere Anteile:

  • Impulsreferate
  • Eine zweistündige Session „Was heißt be-greifbare Interaktion“ moderiert von Johann Habakuk Israel
  • Austausch über die Ergebnisse der TEI 2014
  • Gemeinsames Abendessen
  • Fachgruppensitzung

Beginn:    Freitag 28. Februar 13 Uhr

Ende:       Samstag 1. März 14 Uhr

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos.

Weitere Informationen stehen unter dem folgenden Link zur Verfügung:
http://dimeb.informatik.uni-bremen.de/index.php?id=66&L=0&tx_ttnews[tt_news]=676&cHash=a07c4a1b30

Wir bitten um Anmeldung per Email an robben AT uni-bremen.de bis zum 16.02.2014

Anreise:

Der Veranstaltungsort ist auf dem Uni-Campus gelegen und von der Innenstadt/dem Bahnhof aus innerhalb von 15 Minuten mit der Straßenbahn zu erreichen.

Unterkünfte in der Nähe der Uni:

http://www.atlantic-hotels.de/universum ab 69 Euro

http://www.7things-hotel.de 61 Euro

Günstige Unterkünfte in der Stadt:

Hostel: http://www.townside.de/ ab 17 Euro
Jugendherberge: http://nordwesten.jugendherberge.de/Jugendherbergen/Bremen578/Portraet ab 26,50 Euro

Weitere Informationen zu finden unter Bremen Tourismus http://www.bremen-tourismus.de/

Literatur:

Neil Gershenfeld 2005, Fab. The Coming Revolution on Your Desktop – From Personal Computers to Personal Fabrication, Basic Books, New York

Julia Walther-Herrmann und Corinne Büching (Hg.) 2013. FabLab of Machines, Makers and Inventors, transcript-verlag, Bielefeld

fabeducation.net/de/

FGTIS First French German Tangible Interaction Studio 25-31 August 2013 in Bidart

Tangible interaction is a research field addressing areas at the border of the physical and the digital. For many years, researchers, designers, practitioners and artists around the world have worked on the theoretical and empirical foundations, technical frameworks, the realization of prototypes and the design of interfaces. However, there is a high potential for future work, and the European community could be more active on an international level. The aim of this meeting is to gather young European researchers in our field, to get them in touch with internationally renowned researchers and to establish networks for their academic future.

More information at http://www.fgtis.estia.fr/

Workshop „Be-greifbare Interaktion“ auf der Mensch & Computer 2013 – Programm

Das Programm des diesjährigen Workshops „Be-greifbare Interaktion“ auf der Mensch & Computer 2013 steht jetzt fest. Alle Informationen zum Workshop finden sich unter http://www.dimeb.de/muc2013/

Session 1: 11:00 – 12:30 Uhr
11:00-11:10 Begrüßung
11:10-11:30 Ziegler und Urbas: Begreifbare Interaktion mit Distributed Wearable User Interfaces
11:30–11:50 Israel und Belaifa: TUI-Framework zur Integration be-greifbarer Objekte in interaktive Systeme
11:50-12:10 Winkler, Scharf und Herczeg: SpelLit – Tangible Cross-Device-Interaction beim Erlernen von Lesen und Schreiben
12:10-12:30 Schieche und Bensch: „Talking Objects“: Hilfen für Menschen mit Demenz, Demonstration
Mittagspause: 12:30 – 14:00 Uhr
Session 2: 14:00 – 16:00 Uhr
14:00-14:20 Brade, Müller, Walther und Groh: NUBSL – A Freely Placeable, Low-cost Notification Utility
14:20-14:40 Eschrich, Knöfel, Gründer, Keck und Groh: A Shape-Oriented Approach for Creating Novel Tangible Interfaces
14:40-15:30 Diskussion aller Beiträge
Pause: 15:30 – 16:00 Uhr
Session 3: 16:00 – 17:15 Uhr
16:00-17:00 Gastvortrag: Prof. Dr. Eva Hornecker: All that Talk about Physical Affordances to be Considered Harmful
17:00-17:15 Resümee und Verabschiedung
(Session 4): 17:15 – 18:00 Uhr
Sitzung der GI-Fachgruppe Be-greifbare Interaktion

 

Links

TEI-Konferenz: http://www.tei-conf.org/

Ehemalige Homepage der Fachgruppe bis 2013: http://www.dimeb.de/interaktion

Homepage der Fachgruppe auf der Webseite der Gesellschaft für Informatik: http://fb-mci.gi.de/mensch-computer-interaktion-mci/fachgruppen/be-greifbare-interaktion.html

Homepage des Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion der Gesellschaft für Informatik: http://fb-mci.gi.de/

Homepage der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI): http://gi.de/

 

Leitbild

Leitbild der Fachgruppe Be-greifbare Interaktion (BGI) im Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion (MCI) der Gesellschaft für Informatik (GI)

Be-greifbare Interaktion in interaktiven Systemen (engl. tangible interaction) bewegt sich wie kaum ein anderes Forschungsfeld an der Schnittstelle zwischen Physischem und Digitalem. Seit Jahren arbeiten Forscher, Designer, Entwickler und Künstler auch in Deutschland daran, das Feld theoretisch und empirisch zu erschließen, technische Grundlagen und Prototypen zu entwickeln, und die Möglichkeiten hybrider physisch/digitaler Schnittstellen auszureizen. Die Fachgruppe Be-greifbare Interaktion soll dazu beitragen, dieses Forschungsfeld weiter aufzubauen und zu fördern. Die Forscher, Entwickler und Designer der Fachgruppe interessieren sich aus verschiedenen Richtungen für Be-greifbare Interaktion und beteiligen sich daran, sie in Anwendungen und in Forschung und Praxis zu untersuchen und zu verbreiten. Ein Ziel der Fachgruppe ist es, das Thema in Einrichtungen der Forschungsförderung und der Politik wie auch in der IT-Anwendungsentwicklung als bedeutsames Feld in Deutschland zu etablieren; sie kooperiert eng mit dem Fachbereich MCI und thematisch verwandten Arbeitskreisen und Fachgruppen der GI.

Die Fachgruppe trifft sich ein- bis zweimal jährlich mit spezifischen Schwerpunkten, zum Beispiel auf der Tagung „Mensch und Computer“ des Fachbereichs MCI sowie auf weiteren Tagungen, auf denen das Thema Be-greifbare Interaktionen sichtbar werden soll. International fühlt sich die Fachgruppe der TEI-Community (Tangible and Embedded Interaction) verbunden und bietet deren deutschsprachigen Mitgliedern ein Forum. Weitere Anknüpfungspunkte bestehen zum Beispiel zur IDC-Community (Interaction Design for Children), zur Virtual und Augmented Reality-Community, zum Entertainment Computing aber auch zu Entwickler und Anwender-Communitys. Regelmäßig wird über die Herausgabe von Sammelbänden und Zeitschriften dazu aufgerufen, aktuelle Forschungserbnisse auf dem Gebiet der „Be-greifbaren Interaktion“ zu veröffentlichen.

Die Fachgruppe geht aus dem 2008 in Bonn gegründeten Arbeitskreis „Be-greifbare Interaktion in gemischten Wirklichkeiten“ der GI hervor und möchte auf dessen offener, fruchtbarer Arbeit aufbauen. Die Fachgruppe versteht sich in ihrem Kern als interdisziplinär und möchte gleichberechtigt alle belangten Disziplinen wie Design, Psychologie, Sozial- und Medienwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Informatik integrieren. Die Mitarbeit in der Fachgruppe steht daher allen Personen, auch Nichtmitgliedern der GI, gleichberechtigt offen. Dies spiegelt sich im Rahmen der GI-Satzung auch in der Beteiligung an Fachgruppen-Sitzungen und Abstimmungen wieder.

Dresden, 3. März 2012, die Gründungsmitglieder

Erfinderworkshops

2009 FH Potsdam (organisiert von Arbeitsgruppe Prof. Reto Wettach)

2010 Universität Duisburg Essen (organisiert von Arbeitsgruppe Prof. Dr. Albrecht Schmidt)

2011 Bauhaus-Universität Weimar (organisiert von Arbeitsgruppe Prof. Dr. Jens Geelhaar)

2012 TU Dresden (organisiert von Arbeitsgruppe Prof. Dr. Rainer Groh)

2013 TU Darmstadt (organisiert von Arbeitsgruppe Prof. Dr. Max Mühlhäuser)

2014 Universität Bremen (Organisiert von Dr. Bernard Robben und der Arbeitsgruppe Dimeb)